Phimose

Urologie

Direktor:
Prof. Dr. med. Bernd Wullich

Eine Phimose ist eine angeborene oder erworbene Verengung der Vorhaut. Die Vorhaut lässt sich dabei nicht über die Eichel zurückziehen.  Bei Geburt besteht noch eine natürliche Verklebung zwischen Eichel und  innerem Vorhautblatt. Ab etwa dem 3. Lebensjahr beginnen sich diese Verklebungen zu lösen. Oft bestehen noch kleine Restverklebungen des Vorhautblattes.

Eine krankhafte, behandlungsbedürftige Verengung der Vorhaut besteht, wenn:

  • Die Vorhaut narbig verengt und nicht zurückzuziehen ist
  • Entzündungen der Eichel und der Vorhaut auftreten
  • wiederholt Harnwegsinfektionen aufgrund der Phimose auftreten
  • schmerzhafte Erektionen auftreten
  • die Vorhaut sich bei Miktion balloniert und der Harnstrahl abgeschwächt ist  

In vielen Fällen kann eine konservative Salbentherapie zur Behandlung ausreichend sein. Gelegentlich ist jedoch auch eine operative Therapie erforderlich. Hierbei kann eine radikale oder auch eine Teilbeschneidung erfolgen. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant.

 
 
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Zusammenfassung