Aufbau einer klinisch annotierten urologischen Tumorgewebebank

Urologie

Direktor:
Prof. Dr. med. Bernd Wullich

Projektleiter: Prof. Dr. med. B. Wullich

Fortschritte im Verständnis der Entstehung von malignen Tumoren und die Identifikation neuer verlässlicher prognostischer Marker setzen molekulare Untersuchungen an großen Kollektiven von Gewebeproben voraus, da die gängigen morphologischen Kriterien nur unzulänglich das Verhalten des Tumors im Einzelfall voraussagen. Daher kommt der systematischen Sammlung von Gewebeproben aus Tumor und korrespondierendem Normalgewebe ebenso wie von Blut, Serum und anderen Körperflüssigkeiten, wie z. B. Urin, eine zentrale Bedeutung für die translationale Forschung zu. Eine qualitativ hochwertige Gewebebank setzt eine standardisierte Logistik des Gewebematerials aus dem Operationssaal in die Pathologie ebenso voraus wie die sorgsame und standardisierte Bearbeitung des Operationspräparates durch erfahrene Pathologen. In enger Kooperation mit dem Institut für Pathologie wird im Rahmen der UCC Biobank auch eine urologische Gewebebank etabliert, in die systematisch Gewebeproben von allen operierten bösartigen Tumoren aus dem urologischen Organbereich eingebracht werden. In der Entwicklung der dafür notwendigen Standard Operating Procedures (SOPs) kooperieren wir wissenschaftlich seit Jahren mit dem Deutschen Prostatakarzinom Konsortium (DPKK) e.V. und haben in der konsequenten Weiterführung ein systematisches klinisches Tumordatenbanking auf dem Boden des hier eingesetzten klinischen Informationssystems aufgebaut. Alle Prozessabläufe berücksichtigen die gesetzlichen, ethischen, technischen und organisatorischen Aspekte des Gewebe- und Datenbankings (Patienteneinwilligung, Datenschutz, SOPs und Qualitätsmanagement). Im Rahmen eines Datenbankvertrages mit dem Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. ist unsere urologische Tumorbiobank mit den klinischen Annotationen eingebunden in ein übergeordnetes elektronisches Projektvermittlungssystem (Central Research Infrastructure for Molecular Pathology, CRIP).

 
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