Bedeutung von Hypoxie und Hypoxie-regulierten Signalwegen in soliden Tumoren

Urologie

Direktor:
Prof. Dr. med. Bernd Wullich

Projektleiter: Prof. Dr. H. Taubert

Der Mangel an Sauerstoff (Hypoxie) ist ein Zustand, der bei vielen soliden Tumoren anzutreffen ist. Gerade lokal fortgeschrittene Tumoren wachsen schnell aus dem sie versorgenden Geflecht von Blutgefäßen heraus. Hierdurch sind sie einem Mangel an Nährstoffen und Sauerstoff ausgesetzt. Als Reaktion auf diesen Zustand werden in den Tumorzellen mehr als 70 Gene durch den Transkripti- onsfaktor HIF-1 aktiviert. Diese Aktivierung führt auch zur Produktion von Botenstoffen, die das Wachstum von Blutgefäßen anregen, zur Expression von Enzymen, die ein Überleben unter Hypoxie ermöglichen, oder zur Expression von Stammzell-assoziierten Genen. Unser Interesse gilt hierbei speziell der Regulation von miRNA-Genen durch HIF-1. Da miRNAs ihrerseits auch eine Vielzahl von Zielgenen regulieren, wird deutlich, welchen grundlegenden Einfluss Hypoxie auf die Zelle hat. In Zellkulturmodellen untersuchen wir, welche funktionellen Konsequenzen daraus für Tumorzellen resultieren.

 
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