Radikale Zystektomie beim Harnblasenkarzinom

Urologie

Direktor:
Prof. Dr. med. Bernd Wullich

Laparoskopische radikale Zystektomie und Harnableitung

Bei aggressiven Harnblasentumoren, die in die Muskelschicht der Harnblasenwand infiltrieren, bietet die radikale operative Entfernung der Harnblase die beste Aussicht auf Heilung. Unumstrittener Goldstandard stellt bisher die Entfernung des Organs über einen Längsschnitt im Unter-Mittelbauch dar.

Aber auch dieser Eingriff wird sowohl beim Mann als auch bei Frauen in zunehmendem Maße minimal-invasiv durchgeführt. Die laparoskopische radikale Zystektomie stellt in seiner Komplexität an das Operationsteam allerdings sehr hohe Ansprüche.
Am komplikationsärmsten und von den meisten laparoskopischen Zentren derzeit bevorzugtes Vorgehen ist aktuell die schlüssellochchirurgische Entfernung der tumorbefallenen Harnblase und die dann nachfolgende so genannte „extrakorporale“ Bildung einer Ersatzblase (oder auch eines Nabelpouches) über einen kleinen, circa 5 cm langen „Bergeschnitt“; dieser Bergeschnitt ist ohnehin erforderlich, um das in einen Beutel verbrachte Organ aus dem Bauchraum zu entfernen.

Größter Vorteil des laparoskopischen Zugangs ist die deutlich reduzierte Morbidität mit erstaunlich schneller Rehabilitation der Patienten nach einem derart komplexen Eingriff.
Dabei spielt sowohl der geringe Blutverlust während der laparoskopischen Zystektomie als auch die deutliche Reduktion des gesamten Wasser- und Elektrolytverlustes (durch das geschlossene Abdomen) mit entsprechender Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems eine Rolle.
Die Erfahrungen der laparoskopisch führenden Kompetenzzentren weisen darauf hin, dass der Eingriff in einer akzeptablen Zeit durchführbar ist, ohne onkologische oder rekonstruktive Prinzipien zu verletzen. Dabei überwiegen die Vorteile für die Patienten (deutlich geringere Morbidität, hervorragende Kosmetik), weshalb die laparoskopische Zystektomie und kontinente Harnableitung das Potential hat, bei streng selektierten Patienten mit aggressivem Harnblasenkarzinom die Operationsmethode der Wahl zu werden.

 
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